Posts Tagged ‘Linksjugend[’solid] Erzgebirge’

Menschlichkeit und Solidarität – Geistige und echte Brandstifter_innen stoppen!

Freitag, März 25th, 2016

Wir sehen uns in Aue!

Mehr Mobi-Infos zur Aktion findet ihr die nächsten Tage hier: https://www.facebook.com/Antifaschistische-Aktion-Erzgebirge-580412095336530

Mobi_Aue

PM: „Rassistische Gewalt im Erzgebirgskreis stark gestiegen“

Samstag, Februar 6th, 2016

Im Jahr 2015 verzeichneten wir einen starken Anstieg rechtsradikaler Gewalt in der Region. Im Vergleich zu 2014 (22 Angriffe) wurden im vergangenen Jahr 34 Angriffe durch Neonazis und Rassist*Innen von uns registriert. Dabei fällt auf, dass es sich bei den Opfern rechter Gewalt überwiegend um geflüchtete Menschen und Migrant*Innen handelte. „Lediglich“ 11 Übergriffe zielten auf Antifaschist*Innen und alternativ ausgerichtete Menschen ab.
Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich deutlich höher ist, da viele Betroffene oft aus Angst vor weiterer Gewalt Übergriffe weder anzeigen noch melden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die sächsische Polizei als nicht vertrauenswürdig erachtet und so wenig Hoffnung in die Aufklärung dieser Fälle gesetzt wird.

Neben dem Anstieg der grassierenden körperlichen Gewalt möchten wir jedoch auch darauf hinweisen, dass aktuell ein Klima der Einschüchterung auf den Straßen geschaffen wird.
Nach wie vor sind in der Öffentlichkeit vor allem Menschen anderer Herkunft regelmäßig rassistischen und beleidigenden Anfeindungen ausgesetzt. Etwaige Äußerungen gehen jedoch längst nicht mehr nur von Neonazis aus. Rassismus ist salonfähig geworden und wird nun auch von größeren Teilen der Zivilgesellschaft mehr und mehr aufgegriffen. Bereits mehrfach klagten Geflüchtete darüber, bei Einkäufen und Spaziergängen beleidigt, bedroht oder gar bespuckt worden zu sein. Viele von ihnen haben Angst, sich allein in den Städten zu bewegen.

Laut unserer Statistik ereigneten sich 2015, wie auch schon in den letzten beiden Jahren, die meisten Vorfälle, zu denen unter anderem auch Beleidigungen und Bedrohungen zählen, in Annaberg-Buchholz. Weshalb Oberbürgermeister und Stadtverwaltung trotz Demonstrationen und Presseberichten gegen und über rechte Gewalt dieses Problem noch immer ignorieren, bleibt offen.

Fakt ist jedoch, dass derartige Zustände untragbar sind. Solange sich die rechtsradikale Szene in der Region ungehindert sowie ohne Konsequenzen ausbreiten kann und gewalttätig gegen Migrant*Innen, Geflüchtete, Linke und andere Menschen vorgeht, bleibt Antifaschismus notwendig.

Wir fordern hiermit die Annaberg-Buchholzer Stadtverwaltung zum wiederholten Male auf, sich endlich diesem Problem anzunehmen und zu reagieren.
Ebenso fordern wir sämtliche Bürgermeister*Innen des Landkreises auf, sich öffentlich zu Menschlichkeit und Toleranz zu bekennen und dafür einzusetzen.
Außerdem appellieren wir an die Zivilgesellschaft, nicht auf die rassistische Hetze und erfundene Geschichten sogenannter Bürger*Inneninitiativen und rechter Parteien hereinzufallen, sondern sich stets selbst ein Bild zu machen, mit geflüchteten Menschen das Gespräch zu suchen, notfalls Zivilcourage zu zeigen und Neonazis sowie Rassist*Innen friedlich aber bestimmt entgegenzutreten, um zu zeigen, dass ihr Hass nicht unwidersprochen bleibt.

Antifaschistische Aktion Erzgebirge
Linksjugend [’solid] Erzgebirge

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Bilder von unserem gemeinsamen heutigen Gedenkspaziergang durch ‪‎Annaberg‬-Buchholz

Montag, November 9th, 2015

Bilder von unserem heutigen Gedenkspaziergang durch Annaberg‬-Buchholz. Danke an alle Genoss_Innen, die vor Ort waren und gemeinsam mit uns an diesen Tag erinnert haben.

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Pressemitteilung „Rechtsradikale Bedrohung im Erzgebirge nimmt zu“

Montag, September 7th, 2015

Unsere gemeinsame Pressemitteilung mit der Antifaschistischen Aktion Erzgebirge:
„Seit Ende Juni wurde ein Anstieg rechter und rassistischer Gewalt im westlichen Erzgebirge verzeichnet. So kam es in den vergangenen drei Monaten zu neun gewalttätigen Angriffen auf Asylbewerber und linke Jugendliche, sowie zahlreichen Drohszenarien gegen diese. Neben Annaberg-Buchholz rückten in diesem Jahr auch die Städte Schwarzenberg und Bockau ins Zentrum rassistischer Gewalt.

Nachdem es in der Region seit März diesen Jahres kaum zu Gewalttaten der rechten Szene kam, stieg ab Juni die Zahl der Vorfälle, mit deutlich rassistischen und rechtsmotivierten Hintergründen.
So waren Asylbewerber in den letzten Wochen immer wieder Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Einige von ihnen beklagten sich mehrfach über offenkundige Beleidigungen durch Neonazis in der Öffentlichkeit.
Ins Visier gerieten aber auch immer wieder alternative und linke Menschen, die sich gegen Rechts engagieren. Im Juni wurden zwei linksgerichtete Jugendliche in Schwarzenberg von drei Insassen in einem Transporter verfolgt und anschließend mit den Worten: „Wir kriegen euch noch!“ bedroht. In Annaberg-Buchholz verfolgten und filmten im Juli bekannte Neonazis auf offener Straße alternative Jugendliche.

Die meisten rechten Gewalttaten wurden in den letzten fünf Wochen verzeichnet. Allein in Annaberg-Buchholz kam es zu vier Übergriffen auf Geflüchtete. Erst am Freitag bedrohten drei Neonazis eine syrische Familie und deren Freunde im Waldschlösschenpark und zertraten anschließend mehrere Stühle, die die Geflüchteten bei sich hatten. Auch aus Bockau (bei Aue) wurden in den letzten fünf Wochen drei Angriffe; aus Schwarzenberg ein Angriff auf Geflüchtete gemeldet.

Die aktuellen Ereignisse machen deutlich, dass Gewalt und Einschüchterung durch Neonazis im Erzgebirgskreis noch immer eine akute Bedrohung für andere darstellen. Daher fordern wir die Zivilgesellschaft ausdrücklich auf, sich klar gegen rechte Gewalt zu positionieren und menschenfeindlichen Ansichten keinen Raum zu lassen. Außerdem ist es wichtig für eine schnelle und gründliche Aufklärung von rechtsmotivierten Angriffen zu sorgen. Das wichtigste ist jedoch, die Gesellschaft über Asylsuchende aufzuklären, mit falschen Vorurteilen aufzuräumen und den Menschen zu zeigen, dass ihre neuen Nachbarn keineswegs Verbrecher sind, sondern Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind.

Antifaschistische Aktion Erzgebirge
Linksjugend [’solid] Erzgebirge“

AfaErzTiger

Infostand in Annaberg-Buchholz

Sonntag, Juli 26th, 2015

Das war er… InfostandJuli2015

der Infostand in Annaberg-Buchholz.
Danke an alle UnterstützerInnen und HelferInnen. Wir freuen uns über die zahlreichen Unterschriften für ein Tierverbot in Zirkussen.

Der Zirkus ist in der Stadt!

Donnerstag, Juli 23rd, 2015

Heute Nachmittag werden wir in Annaberg-Buchholz mit einem Infostand zum Thema „Tierverbot in Zirkussen“ vor Ort sein.
Ihr trefft uns ab 15 Uhr im Barbara-Uthmann-Ring vor dem Festplatz (Jugendhaus Alter Schafstall).

Kommt vorbei!
(Dies ist lediglich eine Aufklärungsaktion und kein Protest)

Zirkus

Offene Diskussionsrunde am 28.07.15

Montag, Juli 20th, 2015

Die Linksjugend [`solid] Erzgebirge läd euch herzlich zu offenen Diskussionsrunden im Sommerloch ein und das Beste ist, ihr könnt das Thema selbst mitbestimmen!
Unter folgendem Link findet ihr die Themen, welche behandelt werden sollen (Umfrage): http://onlinevoten.de/poll/41714-welche-themen-thema-sollen-in-der-diskussionsrunde-behandelt-werden/
Die Themen mit den meisten Stimmen werden behandelt.
Je nach Interesse vor Ort findet die Veranstaltung entweder in Aue oder Annaberg-B. statt, genauer gesagt war eine Diskussionsrunde in Aue angedacht und nur bei Intresse in Annaberg-B..

Mehr Informationen findet ihr auch ohne Anmeldung auf unserem Facebookprofil: https://www.facebook.com/events/1591813504414152/

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration unter dem Motto „Rechte Gewalt offenlegen“ in Annaberg-Buchholz

Samstag, Februar 28th, 2015

Aufruf:

Für den 18. April 2015 rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration durch Annaberg-Buchholz auf! Unter dem Motto „Rechte Gewalt offenlegen“ soll auf die derzeitigen Zustände im Erzgebirge aufmerksam gemacht werden.
Allein in den letzten beiden Jahren wurden in der Region 56 Übergriffe durch Neo-Nazis gezählt.
Neben Menschen anderer Herkunft geraten vor allem Antifaschist_Innen regelmäßig ins Visier neofaschistischer Schläger. Alternative Menschen werden verfolgt und bedroht, linke Freiräume und Wohnhäuser angegriffen als auch Mordversuche auf Antifaschist_Innen verübt.

Ein Großteil der Zivilgesellschaft scheint von alledem nichts mitbekommen zu wollen und übt sich in Ignoranz und Gleichgültigkeit. Somit ist es in den vergangenen Jahren für die rechte Szene möglich gewesen, sich nahezu ungestört im Erzgebirgskreis manifestieren und organisieren zu können. Durch das Zusammenspiel dieser Faktoren konnte menschenverachtendes Gedankengut tief in die Mitte der Gesellschaft eingebracht und ein feindseliges Klima geschaffen werden.

Wir wollen auf das Problem der massiven rechten Gewalt in der Region aufmerksam machen und fordern die Gesellschaft sowie die kommunale Politik auf, endlich Initiative zu ergreifen im Kampf gegen Neo-Nazis und Rassist_Innen.
Denn gerade auch in Zeiten von aufkeimendem und volkstauglich gewordenem Rassismus müssen Täter_Innen als auch Drahtzieher_Innen offen benannt und mit allen zivilgesellschaftlichen Mitteln gegen diese vorgegangen werden.

Kommt darum am 18. April 2015 nach Annaberg-Buchholz zur antifaschistischen Demonstration.
Lasst uns gemeinsam für ein besseres Leben, für Vielfalt und Toleranz einstehen.
Neo-Nazis und Rassist_Innen etwas entgegensetzen!
Rechte Gewalt offenlegen!

Antifaschistische Aktion Erzgebirge
Linksjugend [’solid] Erzgebirge

Unbenannt

Weitere Infos findet ihr unter:
http://afaerz.blogsport.de/2015/02/27/aufruf-zur-antifaschistischen-demonstration-in-annaberg-buchholz-2/
und
https://www.facebook.com/events/875076035867448

PM: Sächsische Justiz kriminalisiert Mahnwache und Gedenken an die Reichspogromnacht im Erzgebirge

Samstag, Dezember 13th, 2014

Wie uns mittgeteilt wurde, hat die Polizei einen Strafantrag gegen einen Antifaschisten gestellt. Der Vorwurf lautet: „Durchführen einer nicht angemeldeten Demonstration“. Jene angebliche „Demonstration“ fand am 9.11.2014 in Annaberg-B. statt und widmete sich den Ereignissen rund um die Reichspogromnacht am 9.11.1938 im Erzgebirge. (wir berichteten über diese Aktion)
So wurde dann auch die Spaziergänger-Gruppe sehr schnell von der Polizei kontrolliert. Jedoch ließen die Beamten vor Ort die Spaziergänger ohne rechtliche Verweise auf eine etwaige Anmeldung ziehen.
Dazu sagt ein Sprecher der Linksjugend [‘solid] Erzgebirge:
„Dass nun der Staatsschutz gegen den Antifaschisten ermittelt, ist von erschreckender Kontinuität im Erzgebirge und in Sachsen. Werden doch in Sachsen einmalige politisch motivierte (Schau)Prozesse geführt um Menschen, die gegen menschenverachtende Ideologien aktiv sind, einzuschüchtern 1/2/3 . Nicht selten werden in diesen Prozessen dann auch Beweismittel gezielt verfälscht und unterschlagen. Ebenso könnten wir von einer politisch nicht unabhängigen Dresdner Staatanwaltschaft ausgehen, wie der neue aktuelle Fall um Bobo Ramellow, den Ministerpräsidenten von Thüringen, zeigt. 4 Den sächsischen Strafverfolgungsbehörden scheint dabei fast jedes Mittel recht, um Antifaschist_innen grundsätzlich zu kriminalisieren. Darum müssen wir, als Linksjugend [‘solid] Erzgebirge und auch als Gesellschaft die sächsischen Verhältnisse 5 offenlegen und bekämpfen.“

 

1 Prozess gegen Lothar König, Jugendpfarrer aus Jena: Lothar König: http://jg-stadtmitte.de
2 Prozess gegen Tim H.: https://de-de.facebook.com/WirBlockierenWeiter
3 Dresdner Kampagne / Bündnis zur Blockade von Naziaufmärschen: http://dresden-nazifrei.com
4 http://www.mdr.de/nachrichten/immunitaet_ramelow100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html
5 http://sachsens-demokratie.net

Update: Die Ermittlungen gegen uns wurden von Seiten der Polizei eingestellt. Grund: Die Vorwurfe waren haltlos. Wussten wir aber schon von Anfang an!

Linksjugend [’solid] Erzgebirge rockte in Schwarzenberg

Mittwoch, August 21st, 2013

Das war es also, unser Soli-Konzi in der Unanbeatbar in Schwarzenberg. Die Musik war laut und gut, die Stimmung ausgelassen und das Bier lecker. Doch fangen wir von vorne an.
Wir fanden uns alle nach dem Mittag in der Unanbeatbar ein, es gab ja noch vieles vorzubereiten, sei es den Ablauf für den Tag zu erläutern oder eben dass Essen zu Kochen.
So verging dann auch schnell die Zeit und keiner merkte so richtig dass irgendwann die ersten Gäste auftauchten. Da gab es aber noch ein kleines Problem; die Bands waren noch nicht da. So saßen wir dann wie auf heißen Kohlen aber zu guter Letzt kamen dann die Bands doch noch. Diese wurden dann durch die Kochcrew mit unserem leckeren veganen Chilli verköstigt und es wurde über den Ablauf des Abends gesprochen. Den Anfang machte Irrlicht, der Liedermacher aus dem „Haus“, welcher durch seine kratzige Stimme und seine heiteren aber auch kritischen Texte die ersten Menschen in den Konzertraum lockte. Danach stiegen Notstufe auf die Bühne um das Publikum mit schnellen, rotzigen Hardcorepunk zu begeistern, was ihnen auch gelang. Die gute Laune war kaum noch zu übertreffen aber Cold Steel History aus dem Vogtland setzten mit ihrem Hardcore noch einen drauf und nach über 1 ½ Stunden Spielzeit blieb dann doch niemand mehr trocken. Es wurde getanzt und mitgesungen. Im Anschluss wurden dann noch die ein oder anderen Biere bzw. Likörchen getrunken, es wurde sich gut unterhalten und die Party nahm erst gegen 5 Uhr ein Ende.
Alles in allem sind wir recht zufrieden mit der Party gewesen, auch wenn sich einige am nächsten Morgen über diverse „Kater-Erscheinungen“ beschwerten.
Und am 30. August steht ja auch schon die nächste Party vor der Tür. Die Linksjugend [’solid] Sachsen kommt nach Schwarzenberg. Dort erwartet euch nochmal Live-Musik, interessante Workshops, nette Menschen sowie ein DJ der 90erJahre-Trash-Musik auflegt. Also bis dann. 🙂
An letzter Stelle danken wir natürlich allen Menschen, die diesen Abend erst möglich gemacht haben, sei es durch den Verleih von Technik oder dass umherfahren selbiger und und und…