Posts Tagged ‘Gewerkschaft’

1. Mai in Hamburg

Montag, Mai 16th, 2011

Auch in diesem Jahr ging es für viele Menschen weltweit zum Klassenkampf auf die Straße und das bereits zum 121. Mal. Leider ist dies auch in unserer heutigen Zeit nötig, denn noch immer gilt, dass sich eine kleine Gruppe von Menschen (diese sehen sich selbst gern als Elite an) auf Kosten der großen Masse bereichern will und dies auch mit Hilfe der Politik tut.
Um an diesem Tag auch einmal andere Einflüsse kennen zu lernen und den 1. Mai in einer größeren Stadt zu verbringen, begaben sich einige Erzgebirgler parteiübergreifend in die Hansestadt Hamburg, wo sich insgesamt 5.500 Personen an der Demonstration des DGB beteiligten. Nach einigen Irrwegen konnten wir letztendlich eine Linksjugendfahne mit dazugehörigem Aktivisten finden, der uns sicher zum gewünschten Ziel leitete.
Positiv überraschte hierbei die hohe Beteiligung von Demonstranten mit Migrationshintergrund, welche traditionsgemäß ein viel stärkeres Klassenbewusstsein aufweisen als ihre deutschsprachigen Kollegen. Vielfach fielen vor allem türkischstämmige Weltverbesserer durch ihre bunten Fahnen, die lauten Gesänge und die liebevoll gestalteten Banner auf. Aber auch der restliche Demonstrationszug gestaltete sich bei sonnigem Wetter farbenfroh und gut gelaunt. Nach zwei Stunden kamen wir am „Museum der Arbeit“ an, hier gab es eine Abschlusskundgebung und jede Menge Infostände der einzelnen Gewerkschaften und Parteien.

Am Ende des Tages beteiligten wir uns noch an der „Revolutionären 1. Mai-Demonstration“ in Hamburg-Altona. Konnte man sich am Vormittag noch ohne jegliche Polizeibegleitung frei bewegen, so brachten sich die Beamten nun durch ein immens großes Polizeiaufgebot sowie das ständige Abstoppen des Demonstrationszuges in Misskredit. Insgesamt blieb es aber bis zum Ende relativ ruhig.

Gegen Kürzungen in Sachsen die Zweite

Dienstag, Oktober 5th, 2010

Am Mittwoch den 29. September ging es zum zweiten Mal gegen die Kürzungspläne der schwarz-gelben Landesregierung auf die Straße. Dazu hatte der DGB groß eingeladen und so rollten etliche Busse aus ganz Sachsen nach Dresden. In diesen saßen Schüler, Polizisten, Lehrer, Rentner, Studenten, Parteimitglieder… welche alle zusammen gegen die Einsparungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro in Gebieten wie Bildung, Jugendhäuser, Kultur und Kampf gegen Rechtsradikalismus demonstrierten.

Begonnen wurde die ganze Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion, bei der die einzelnen Gewerkschaften ihre Positionen vorstellen konnten, aber auch einige Personen aus dem Publikum reden durften. Der Beste Redner kam ganz am Ende. Es war der Bürgermeister Radebergs, er schilderte auf eine herrlich ironische Art und Weise, wie schlecht es den Kommunen geht.

Nach dem Plenum ging es dann Richtung Landtag, hier konnten wurden nochmals einige Reden zum Besten gegeben. Erstaunlicher Weise stellte die Polizei am heutigen Tag neben den Rentnern den wohl größten Teil der Demonstranten. Studenten, die ja besonders betroffen sind, waren hingegen nur wenige angereist, was auch durch die Prüfungsperiode nicht zu Entschuldigen ist. Man konzentriert sich hier wohl nach angaben meines Studentenrates auf die nächste Demo im November.

Insgesamt waren laut Polizei 4500 Demonstranten zur Demo gekommen, darunter war auch eine Delegation der Linksjugend Erzgebirge. Diese hatte mal wieder das allseits bekannte „Geld für Bildung statt für Banken“ –Banner mit sich geführt. Für besondere Freude sorgte dabei das zeigen des Banners vor der Commerzbank.

In diesem Sinne, man sieht sich auf der nächsten Demo im November!!!

Start der Demonstration

Demo in Dresden

Sonntag, Juni 20th, 2010

Am Mittwoch, den 16. Juni, gab es in Dresden eine Großdemonstration gegen die massiven Kürzungen im Bildungshaushalt, sowie in Kultur, Sozial- und Jugendarbeit. Unter dem Namen „Sachen mehr Wert“ hatten Oppositionsparteien, Gewerkschaften aller Art, Kultureinrichtungen und viele mehr, zur Demo aufgerufen.
Im Folgenden nun ein kleiner Reisebericht eines Mitglieds der Linksjugend Erzgebirge (das bin ich^^), welches vor Ort war:
Zusammen mit 150 anderen Studenten der TU Bergakademie Freiberg machte ich mich 11:30 Uhr auf den Weg nach Dresden. Die Anreise erfolgte mittels Busen, welche von der Partei „Die Linke“ finanziert wurde.


Spruchbänder der Freiberger Fraktion

In Dresden angekommen, traf ich gleich ein paar alte Bekannte wieder, so z.B. den „Verlorenen Sohn“ Kevin oder den Martin von der Grünen Jugend Erzgebirge. Später lief mir dann auch noch unser zweiter „Verlorener Sohn“ Martin über den Weg.
14 Uhr begann die Demo. Zusammen mit einigen Kumpels spannte ich mir das „Geld für Bildung statt für Banken“ –Banner (Erlebte seine 4. Demo, da es einfach zeitlos ist) vor die Wampe und dann ging es ab durch die Stadt. Dabei überquerten wir die Elbe 2 Mal. Des Weiteren kamen wir in den Genuss von insgesamt 4 verschiedenen Lautsprecherwagen, deren Musik mit unter arg grenzwertig war. Nach schickem Fußmarsch in der prallen Sonne, erreichten wir gegen 16 Uhr den sächsischen Landtag, wo mir sofort ein großes Plakat ins Auge viel: „Hier regieren Sie“. Sehr zynisch, wie ich meine.
Nach kurzem warten trafen auch die anderen beiden Demonstrationszüge ein und die Kundgebung vor dem Landtag konnte beginnen. Während dieser Kundgebung kamen immer wieder Politiker aus dem Landtag, um sich das Spektakel anzusehen. So auch Thomas Colditz (Arbeitet im Kultus und hat sein Büro in Aue), welcher mit seinen Parteifreunden, hinter der Polizeikette, sogar noch Spaß zu haben schien.


Der Herr im helbraunen Anzug ist Thomas Colditz

Auf der Kundgebung selbst kamen nun Vertreter der Studenten, der Kinderbetreuung sowie der Polizeigewerkschaft zu Wort. Sie alle einte an diesem Tag eines, sie sind von den massiven Einsparungen des Landes massiv betroffen. Anschließend gab es eine kleine Diskussionsrunde mit Abgeordneten aus allen im Landtag vertretenen Parteien. Die Redner der CDU und FDP hatten zwar wenig Gescheites zu sagen, aber dennoch muss man ihnen Respekt zollen, da sie sich der wütenden Menge von 11.000 Demonstranten gestellt haben. Wenn ich eben erwähnte, dass alle Parteien vertreten waren, so muss ich das revidieren, denn die NPD wurde zum Gespräch nicht eingeladen. Ihren Auftritt hatten sie dennoch, so ließen sie ein Banner mit der Aufschrift „Sozialräuber stoppen“ aus dem Fenster hängen, welches kurze Zeit später allerdings von der Polizei entfernt wurde.
Zu erwähnen ist noch, dass die Tapete mit den Forderungen, vom Bildungsstreik in Aue, für jedermann ersichtlich vor der Bühne lag.


Die Tapete während der Podiumsdiskussion

So klang nun die Demo aus und 19 Uhr fuhren unsere Busse wieder nach Freiberg zurück. Dabei hörte der Busfahrer Radio und das Top-Thema im Nachrichtenblock, war natürlich die Demo in Dresden. Sie schien also ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Man darf auf alle Fälle gespannt sein, was die Zukunft bringt, denn endgültig beschlossen sind die Kürzungen noch nicht.

Aktionen zum Kampftag der Arbeiterklasse

Mittwoch, April 22nd, 2009

Auch in diesem Jahr werden zum 1. Mai wieder verschiedene Veranstaltungen von Partei und Jugendverband stattfinden.

In Aue, Stollberg, Annaberg und Zschopau werden wir mit jeweils einem Infostand vertreten sein; zudem wird wahrscheinlich in Annaberg auf dem Markt zum Familienfest des DGB unser linkes Sofa (www.daslinkesofa.de) stehen.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.dielinke-erzgebirge.de .

Daneben finden auch in vielen weiteren Landesteilen im Bundesgebiet zahlreiche Aktionen und Demos statt. Infos gibt es unter www.linksjugend-solid.de

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Bertolt Brecht

Unser Stand auf dem Markt

Demo „Wir zahlen NICHT für EURE Krise!“

Donnerstag, März 19th, 2009

Wir mobiliseren als Kreisverband zur Demonstration nach Berlin am 28. März, 12 Uhr, Rotes Rathaus (Alexanderplatz)!
Schließt euch unserem Verbandswagen an!

Zu Info: Der Bus des Stadtverbandes Chemnitz fährt um 6.45Uhr am Parkplatz Zschopauer Str./Ecke Bahnhofstr (dasTIETZ in C.) ab.

 Wir zahlen nicht für eure Krise! – Für eine solidarische Gesellschaft

Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main

Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen, weil noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung bleiben, und weil die globale Konkurrenz um Märkte und Profit noch brutaler zu werden droht. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.

Zeit für Systemwechsel – Für eine solidarische Gesellschaft

Die Entfesselung des Kapitals und der erpresserische Druck der Finanzmärkte haben sich als zerstörerisch erwiesen. Ein anderes Weltwirtschaftssystem ist nötig. Eines, das Mensch und Natur dient; das auf den Prinzipien globaler Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit und demokratischer Kontrolle aufbaut. Dazu gehört, dass Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, Kultur und Mobilität, Energie, Wasser und Infrastruktur nicht als Waren behandelt werden, sondern als gesellschaftliche Leistungen, die allen Menschen zur Verfügung stehen müssen.
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